Wie funktioniert Hypnose?

Der Hypnotische Zustand ist ein Trancezustand. Die Gehirnströme sind herabgesenkt (meist haben wir vermehrt Alpha- Wellen im EEG).

Diesen Trancezustand nimmt unser Gehirn täglich physiologisch mehrfach ein – bei sogenannten Tagtrancen, aber auch in bestimmten Lebenssituationen, wie zum Beispiel im Schock oder bei großer Angst. Dies impliziert aber auch, dass jeder Mensch Hypnose „ kann“, weil jeder Körper diesen Zustand auch von ganz allein einnimmt. In der Therapie wird dieser Zustand vom Therapeuten von außen mit bestimmten Techniken ( und hier gibt es eine Vielzahl von vorhandenen Möglichkeiten) aktiv eingeleitet.

In diesem Trancezustand sind Menschen besonders empfänglich für Beeinflussungen von außen. Ihr innerer „ Wächter“ ( der „Verstand“) ist geschwächt und so auch seine mentale Abwehr. So lassen sich innerer Veränderungsprozesse anschieben, die sonst blockiert wären und Erfahrungen machen, die sonst außerhalb des „normalen„ Denkens liegen. Dies macht sich die Therapie zunutze.

Die Veränderung der Gehirnströme geht mit einer Vielzahl von körperlichen Veränderungen einher (wie z. B. Herabsenkung des Blutdrucks, Muskelrelaxation u.s.w. ) anhand derer ein gut ausgebildeter Hypnosetherapeut sicher die Hypnotische Trance erkennen kann.

Dadurch, das nun der innere Wächter in seiner Tätigkeit reduziert ist, kommen wir problemlos an das Unterbewusstsein heran, den Platz, wo so viele mit Leid besetzte Problematiken ihren Ursprung haben. Nun kann man hier mit bestimmten Techniken das innere Erleben des Klienten so verändern, das ein leidloser Umgang mit der Problematik möglich wird. So lassen sich auch psychosomatische Beschwerden und eine Vielzahl von körperlichen Symptomen ( wie z. B. Phantomschmerzen) behandeln.

Wir arbeiten also an der Wurzel des Problems- immer lösungsorientiert und zum Wohle des Klienten.